Über uns

Ende des Jahres 2013 hat der Kreistag im Oberallgäu einstimmig das Seniorenpolitische Gesamtkonzept für den Landkreis beschlossen. Dann ging es um die Frage der Umsetzung. Zusammen mit ein paar Gleichgesinnten haben wir beschlossen, einen Verein zu gründen, der es sich zur Aufgabe macht, das Konzept zu verwirklichen.

So kam es im November 2014 zur Gründung des Vereins „Miteinander im Oberallgäu e. V.“ Bei der Gründungsversammlung waren wir 28 Mitglieder, jetzt sind wir 70 Mitglieder, wobei über die Hälfte der Oberallgäuer Gemeinden mit dabei ist. Unser Vorstand ist überparteilich, mit dabei sind mein Stellvertreter, Ralph Eichbauer, der Leiter der Abteilung „Mensch und Gesellschaft“ im Landratsamt Oberallgäu, Barbara Holzmann als Bezirksrätin, Dr. Christian Moosbrugger als Fachmann in sozialen Fragen, Michl Finger als Kreisrat und Katharina Rauh als Schatzmeisterin.

Wir haben uns zunächst Gedanken gemacht, wo wir mit Aktivitäten anfangen wollen. Dabei hat sich die Stadt Immenstadt angeboten, weil dort überdurchschnittlich viele ältere Menschen wohnen, viele davon auch in schwierigen, finanziellen Verhältnissen. Als Partner haben sich engagierte Immenstädter angeboten, die bereits bei „Immenstadt im Wandel“ daran arbeiten, ebenfalls ein Miteinander in der Gesellschaft zu verwirklichen.

So sind wir auf die Stadt zugegangen, um Räumlichkeiten für unsere Vorhaben zu bekommen. Dankenswerterweise wurde uns das Literaturhaus für ein Jahr kostenfrei zur Verfügung gestellt. Hier starteten wir mit dem „Café Jungbrunnen“, mit dem „Café Asyl“ und der Vortragsreihe „Potenziale Leben“. Auch die monatlichen Treffen der Arbeitsgruppen konnten im Literaturhaus stattfinden. Leider mussten wir nach einem Jahr wieder ausziehen, weil der Stadtrat von Immenstadt aus finanzieller Not zukünftig Kostenbeiträge von den Vereinen verlangen muss, deren Höhe für uns nicht leistbar war. Unser Café Jungbrunnen findet nun wöchentlich im Begegnungs- und Seminarraum der ASB statt, das „Café Asyl“ gibt es leider nicht mehr, weil auch die Asylbewerber das Interesse daran verloren haben. Die Vortragsreihe ist nun ebenfalls im Seminarraum  der ASB und sehr erfolgreich, dank der sehr engagierten Arbeit von Ulrike Rogg. Auch der Bürgergarten, den die Stadt neben der Mittelschule zur Verfügung gestellt hat, ist in unserer Verantwortung und wird von Mitgliedern von „Immenstadt im Wandel“ hingebungsvoll gepflegt. Seit ein paar Monaten führen wir in der Cafeteria des Spitalstiftes einmal im Monat Filme für die Bewohner vor.

Wir wollen uns aber nicht nur auf Immenstadt beschränken. Um im ganzen Oberallgäu die Umsetzung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts zu verwirklichen, ist ab dem Sommer im Seniorenamt des Landratsamtes eine Vollzeitstelle eingerichtet worden. Die Aufgaben werden vielfältig sein, zunächst muss festgestellt werden, welche Aktivitäten es bereits im Oberallgäu in den Gemeinden gibt und wo es noch daran fehlt, man muss mit den Bürgermeistern und den Gemeinderäten Kontakt aufnehmen, runde Tische organisieren usw. Dabei werden wir die Seniorenbeauftragten vor Ort unterstützen. Für die Schaffung dieser Stelle sind wir sehr dankbar. Wir hoffen, dass es gelingt, unser Anliegen von einem „Miteinander im Oberallgäu“ in nächster Zeit mächtig voran zu bringen.

Alle, die sich bei unseren Aktivitäten einbringen, tun dies ehrenamtlich. Ich möchte ihnen an dieser Stelle sehr herzlich dafür danken.

Da wir ein eingetragener Verein sind, dürfen wir Spendenquittungen ausstellen. Unsere Kontonummer ist: DE83 7335 0000 0515 2219 50

Gisela Bock

24.11.2017

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